
Die Überreste einer ausgebrannten und gesunkenen Yacht haben Teile der Platja d’en Bossa im Naturpark ses Salines verunreinigt und zur vorübergehenden Sperrung eines Strandabschnitts geführt. Der Wind hat die Verschmutzung entlang des südlichen Küstenbereichs bis in Richtung sa Sal Rossa getragen. Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet, sind vor allem verbrannte Holzreste und noch nicht verdampfter Treibstoff im Wasser sichtbar. Die Behörden reagierten umgehend und untersagten das Baden in dem betroffenen Bereich. Eine Delegation aus Politik und Verwaltung verschaffte sich vor Ort einen Überblick über das Ausmaß der Verschmutzung und leitete erste Maßnahmen ein. Für Montag ist ein spezieller Reinigungseinsatz geplant, um die Rückstände des Wracks zu beseitigen. Die Kosten werden nach ersten Schätzungen auf 10.000 bis 15.000 Euro beziffert und sollen dem Eigentümer der Yacht in Rechnung gestellt werden.
Trotz der aktuellen Lage gehen die Verantwortlichen davon aus, dass sich die Situation mittelfristig verbessert, da sich der Treibstoff im Meer auflöst und die festen Rückstände entfernt werden können. Die Zuständigkeit für die Bergung des Wracks liegt bei der Hafenbehörde der Balearen, die bereits angekündigt hat, die Eigentümer zur Bergung zu verpflichten. Aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen ist eine unmittelbare Durchführung dieser Arbeiten jedoch nicht möglich. Die Behörden hoffen, den betroffenen Strandabschnitt zeitnah wieder für Badegäste freigeben zu können.















