
Ein Flugzeug von Qatar Airways am Flughafen von Es Codolar hat für Spekulationen gesorgt, so die Tageszeitung Diario de Ibiza. Hintergrund ist ein angebliches Treffen zwischen dem Sondergesandten der US-Regierung, Steve Witkoff, und dem Premierminister von Katar, Sheikh Mohammed bin Abdul Rahman al-Thani, um einen Plan zur Beendigung des Krieges in Gaza zu besprechen.
Obwohl ein solches Treffen normalerweise ein umfangreiches Sicherheitsaufgebot erwarten ließe, erklärten sowohl die Polizei als auch die Guardia Civil vor Ort, nichts davon zu wissen. Laut Berichten internationaler Nachrichtenagenturen sollen Witkoff und der katarische Regierungschef an einem Abkommen arbeiten, das in zwei Wochen vorgestellt werden könnte.
Bei dem gesichteten Flugzeug handelt es sich nicht um den berühmten „fliegenden Palast“ des Emirs von Katar, sondern um eine ähnlich luxuriöse Boeing 747-8 der katarischen Königsfamilie, mit Platz für 89 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder. Ausgestattet mit elf Badezimmern, fünf Küchen, einem privaten Büro und edlen Materialien gilt sie als Inbegriff für den fliegenden Luxus.
Besonderes Augenmerk erregte zudem ein weiterer Zwischenfall: Am 4. August landete ein Hubschrauber der katarischen Luftstreitkräfte vom Typ Agusta AW119 (Kennung A7-JAS) auf Ibiza, mit Abflug von Menorca und vom Online-Portal SpainMilRadar registriert und veröffentlicht. Auch hierzu liegen keinerlei offizielle Angaben vor. Weder der Grund für die Landung noch ein möglicher Zusammenhang mit dem gesichteten Langstreckenjet wurden bislang bestätigt.
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