
Der vierte stellvertretende Bürgermeister und Umweltstadtrat von Ibiza, Jordi Grivé, hat am Mittwoch klargestellt, dass die Stadt derzeit keine Wasserrestriktionen plant – es sei denn, es komme zu einer schweren Störung bei den Entsalzungsanlagen.
„Wir werden kein Problem mit Einschränkungen haben, wir haben genug Durchfluss. Das Wasser kommt aus den Entsalzungsanlagen, und nur wenn diese stoppen, hätten wir ein Problem. Solange sie laufen, ist ausreichend Wasser vorhanden – und wenn ein kleiner Teil fehlt, können wir Brunnenwasser zuschalten“, erklärte Grivé laut der Tageszeitung Diario de Ibiza.Diario de Ibiza.
Die Inselhauptstadt hängt zu 98 % von entsalztem Wasser ab. Grivé räumte ein, dass die Anlagen derzeit am Limit arbeiten, betonte jedoch, dass das Versorgungssystem stabil sei. Gleichzeitig mahnte er, „bis zum letzten Tropfen Wasser zu sparen“.
Weniger Verbrauch bei Großabnehmern
Nach Angaben des Rathauses sank der Wasserverbrauch der großen Verbraucher im Juli 2025 um 8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat – von 173.930 auf 159.504 Kubikmeter. Das entspricht rund 14,4 Millionen Litern oder sechs olympischen Schwimmbecken.
Grund für diese Entwicklung sei auch das Telemetriesystem an den Zählern großer Abnehmer, mit dem ungewöhnliche Verbrauchsspitzen – oft durch Lecks verursacht – erkannt werden können. Zudem habe man eine umfangreiche Informationskampagne gestartet, um die Bevölkerung zum Wassersparen zu bewegen.












