
Vier geplante Projekte für Sozialwohnungen auf Ibiza könnten durch den anhaltenden Konflikt im Persischen Golf ins Stocken geraten. Wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera berichtet, warnt die Bauwirtschaft vor steigenden Materialkosten und wachsender Unsicherheit. Betroffen sind Projekte in Can Cantó, Mercat Pagès und Hort de sa Fruita in Ibiza-Stadt sowie ein weiteres Vorhaben in Sant Antoni. Insgesamt geht es um 101 geplante Wohnungen.
Die balearische Regierung arbeitet derzeit an Maßnahmen, um die Auswirkungen abzufedern, und steht dazu im Austausch mit verschiedenen Branchen. Bauunternehmen fordern unter anderem eine Anpassung der Preise bei öffentlichen Aufträgen, um zu verhindern, dass Ausschreibungen aufgrund der Kostenentwicklung scheitern. Gleichzeitig betont die Regierung, dass der Ausbau von Wohnraum weiterhin Priorität hat. Insgesamt plant das öffentliche Wohnungsinstitut Ibavi derzeit 289 neue Wohnungen auf Ibiza, während weitere Projekte in unterschiedlichen Phasen der Umsetzung oder Planung sind.











