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Viel Geheimniskrämerei um die Zukunft des ehemaligen Clubs Privilege

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Foto: J.A.C.

Bis zu den ersten Opening Partys der Clubs fehlen nur noch wenige Wochen, da stellt sich für so manchen Tanzwütigen die Frage, was aus Ibizas einstmals flächenmäßig größter Diskothek geworden ist. Knapp fünf Jahre ist es bereits her, so erinnerte jetzt die Tageszeitung Diario de Ibiza, dass das Privilege seine Pforten schloss. Nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie, in entscheidender Forma aber aufgrund eines Gerichtsurteils vom November 2023. In diesem, so die Zeitung, sprach die Justiz der einflussreichen Grupo Matutes (u.a. Ushuaïa Ibiza, Hï Ibiza) die alleinige Eigentümerschaft des Clubs zu. Der bisherige Mitgesellschafter José María Etxániz wurde damit aus dem Weg geräumt.

Nach dem Sieg vor Gericht leitete die Grupo Matutes die Zukunft des in die Jahre gekommenen Clubs ein. Ein Unternehmenssprecher sagte damals laut Diario de Ibiza, dass sich das emblematische Kuppelgebäude vor den Toren Sant Rafel in einem „erbärmlichen Zustand“ befunden habe. Mit Informationen für die Öffentlichkeit wird seither seitens Grupo Matutes sehr sparsam umgegangen. Im Sommer 2025, will die Zeitung erfahren haben, soll in den dann völlig umgestalteten Räumlichkeiten der einstigen Diskothek Ku wieder getanzt werden. Wie und in welcher Form, darüber schweige sich das Unternehmen aus.

Gegenwärtig ragen von dem ehemals futuristisch anmutenden Bau nur noch die tragenden Säulen und die hohen, flachen Dächer in den Himmel. Wer glaubt, von den Bauarbeitern vor Ort mehr zu erfahren, sieht sich schnell getäuscht. „Die schneiden mir sonst die Eier ab“, sagte ein Bauarbeiter der Zeitung schmunzelt. Dass man auf Diskretion setzt, erklärt auch die Tatsache, dass das gesamte Gelände von einer hohen undurchdringlichen Blechwand umgeben ist. Offiziell, so die Zeitung, bezifferte Grupo Matutes gegenüber dem Inselrat die Investitionssumme auf 8,2 Millionen Euro.

Das Privilege trat 1993 in die Fußstapfen der Diskothek Ku, dem mittlerweile sagenumwobenen Tanztempel, in dem zumeist noch unter freiem Himmel und weitgehend ohne die heute üblichen Techno-Rhythmen gefeiert wurde. Gründer des Ku war der in Frankfurt geborene Siegfried Meir. Dessen Lebensgeschichte beinhaltet unter anderem Aufenthalte in den Konzentrationslagern Auschwitz und Mauthausen. Meir starb 2020 im Alter von 85 Jahren auf Ibiza.

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