
In einer illegalen Siedlung bei Cala de Bou leben mehr als 100 Menschen unter unhaltbaren Bedingungen. Ein von der Lokalpolizei Sant Josep veröffentlichtes Video zeigt laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera massive hygienische Probleme, starke Gerüche und große Mengen an Müll. Die Aufnahmen dokumentieren eine dramatische Lage: Die Bewohner verrichten ihre Notdurft vor Ort, während sich Abfälle, Insekten und sogar tote Nagetiere ansammeln. Die Polizei spricht von einer Situation, die sowohl gesundheitlich als auch sicherheitstechnisch hoch problematisch sei. Zusätzlich bestehen erhebliche Gefahrenquellen durch die unfertige Bausubstanz. Fehlende Geländer, unebene Böden, Löcher sowie gefährliche Metallteile machen das Gelände zu einem Risiko – nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die umliegende Nachbarschaft, deren Ruhe und Privatsphäre beeinträchtigt wird. Einige Bewohner begründen ihre Lage mit den hohen Wohnkosten auf der Insel. Dennoch betont die Polizei, dass rechtliche Grenzen bestehen, da es sich um ein privates Grundstück handele. Eine Lösung sei nur mit Unterstützung des Eigentümers möglich. Die Behörden unterstreichen, dass die Sicherheit aller Beteiligten oberste Priorität habe.
Das Video der Lokalpolizei auf der Plattform Instagram:















