
Das Unwetter hat das Segelboot Helissara, das im August 2024 vor Formentera gestrandet ist, schwer beschädigt. Laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera kritisiert die Oppositionsgruppe Gent per Formentera (GxF), dass die Regierung trotz mehrfacher Aufforderungen nichts unternommen habe.
Bereits im September 2024 hatte GxF im Plenum des Inselrats die Entfernung des Wracks beantragt. Fünfzehn Monate später lagen immer noch Trümmerteile des Bootes im Meer vor der Küste. „Das ist kein Einzelfall. Immer mehr Boote stranden an unseren Küsten, und die Regierung handelt nicht“, hieß es in einer Stellungnahme der Partei auf Instagram.
Im Mai dieses Jahres leitete der Inselrat von Formentera die Verfahren zur Durchführung der Bergungsarbeiten ein, da der Eigentümer – ein in England lebender Mann – trotz Kontaktversuchen nicht reagierte. Das Boot gehörte einst dem bekannten Dirigenten Herbert von Karajan.
Die Umweltbehörde hatte zuvor alle erforderlichen Schritte bei der Küstenbehörde, der Maritimen Behörde und der Generaldirektion für Naturschutz eingeleitet und hoffte, das Wrack so bald wie möglich beseitigen zu können.
Der jüngste Sturm, der auf der kleineren Pityuseninsel Windböen von über 100 km/h verursachte, verschlimmerte die Situation. Der Hafen von La Savina musste zeitweise geschlossen werden, mehrere Boote wurden beschädigt. Zudem wurde der Fischer Xicu des Moliner aus Formentera stundenlang vermisst, nachdem ihn die Strömung mit seinem Boot „Cristina“ abgetrieben hatte. Er wurde schließlich gefunden und mit Unterkühlung, aber bei Bewusstsein, ins Krankenhaus gebracht.











