
Während ihr Ehemann am selben Tag in Frankreich seine viel diskutierten Memoiren veröffentlichte, absolvierte Königin Sofía am Mittwoch ein dichtes Besuchsprogramm auf Ibiza, das – laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera – am Donnerstag mit der Eröffnung eines internationalen Alzheimer-Kongresses seinen Abschluss finden wird.
Die emeritierte Königin traf am Mittag mit einem Linienflug auf der Insel ein, lächelte für Fotos mit Mitreisenden und nahm am Nachmittag an einem Treffen für die Banco de Alimentos (Lebensmittelbank) teil. Dort kündigte sie im Namen ihrer Stiftung eine außerordentliche Spende von 20.000 Euro an, um die landesweite Sammelaktion vom 7. bis 9. November zu unterstützen.
Vertreter der Organisation betonten die Solidarität der Monarchin, die auch bei anderen Notlagen – wie der DANA von Valencia – immer die Erste sei, die hilft.
Nach der Sitzung besuchte Königin Sofía mehrere vom Unwetter stark betroffene Orte auf der Insel, darunter die Avenida de Santa Eulària und die Apartamentos Brisol, deren Bewohner noch immer versuchen, ihre durch die Regenfälle zerstörten Wohnungen wieder bewohnbar zu machen.
An dem Treffen nahmen unter anderem Ibizas Bürgermeister Rafa Triguero, die balearische Sozialministerin Sandra Fernández, die Inselratsrätin Carolina Escandell, der Bischof Vicent Ribas und der Direktor von Cáritas, Joan Torres, teil.
Die Verantwortlichen des Lebensmittelbank-Netzwerks hoben hervor, dass diese Einrichtungen die ersten gewesen seien, die gegen Lebensmittelverschwendung kämpften. Gleichzeitig riefen sie Interessierte dazu auf, das auf Ibiza vor einigen Jahren eingestellte Projekt wiederzubeleben.
In den vergangenen Jahren habe Königin Sofía über ihre Stiftung bereits mehr als zwölf Millionen Euro an die Lebensmittelbanken Spaniens gespendet. „Sie hat etwas ganz Besonderes – sie ist nicht nur Königin, sondern auch eine Frau mit großem Herzen“, fassten die Organisatoren zusammen.













