Manchmal reicht eine einzige Nacht, um eine ganze Residency zu beenden. Genau das ist dem spanischen DJ und Produzenten Wally López passiert. Wie er jetzt in den sozialen Netzwerken erzählte, sollte er vor der Pandemie eine Reihe von rund 20 Terminen in einem Restaurant auf Ibiza spielen. Produziert wurde die Veranstaltungsreihe von Sebastián Gamboa, einer festen Größe der spanischen House-Szene. Der Start verlief laut López zunächst vielversprechend. Die Eröffnung war gut besucht, die Stimmung hervorragend. Doch dann erschien überraschend der international bekannte Rapper French Montana mit einem großen Sicherheitsteam und äußerte den Wunsch, Reggaeton zu hören.
Wie López berichtet, habe er darauf hingewiesen, dass es sich um eine Veranstaltung mit elektronischer Musik handle und kein Reggaeton gespielt werde. Die Situation habe sich daraufhin zunehmend angespannt. Schließlich habe der Betreiber der Location versucht, den prominenten Gast zufriedenzustellen, was laut dem DJ für zusätzlichen Ärger sorgte. Wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera berichtet, zog López schließlich die Konsequenzen und verließ die Veranstaltung noch während des ersten Abends. Aus den geplanten 20 Terminen wurde damit eine einzige Nacht. Mit einem Augenzwinkern kommentierte der DJ die Geschichte: „Danke, French Montana. Das hast du gut gemacht.“ Damit habe er an einem Abend sowohl das Opening als auch das Closing seiner Residency gespielt.











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