
Am gestrigen Mittwoch gegen 14.45 Uhr brach am Anfang der Avenida Sant Agustí in Cala de Bou ein verheerender Brand aus. Mehr als fünf Stunden kämpften die Feuerwehr Ibiza und die Waldbrandbrigade Ibanat gegen die Flammen, die erst gegen 20 Uhr vollständig gelöscht werden konnten.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden rund drei Hektar landwirtschaftliche Fläche, mehrere Sabinas-Bäume sowie vier Boote, Schrott und Material eines Lagerhauses zerstört. Auch einige Tierställe waren betroffen – Nachbarn retteten die Tiere rechtzeitig. Die Flammen loderten nur wenige Meter von Wohnhäusern und einer Hauptstraße entfernt.
Die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet, dass vermutlich Funken bei Arbeiten mit einer Radialmaschine das Feuer ausgelöst haben könnten. Eine dichte Rauchwolke war weithin sichtbar und sorgte für Verkehrschaos in Sant Antoni und auf der EI-700. Die Polizei regelte den Verkehr, um die Einsatzkräfte zu unterstützen.
Am Einsatz beteiligt waren 21 Waldbrandbekämpfer, zwei Umweltbeamte, vier Polizeieinheiten, Zivilschutz sowie mehrere Fahrzeuge. Zudem kamen ein Löschhubschrauber und ein Löschflugzeug des Ibanat zum Einsatz.
Parallel mussten die Feuerwehrleute auch weitere Einsätze auf Ibiza bewältigen: ein brennendes Auto in Jesús und ein umgestürzter Baum in Santa Eulària. Wegen der hohen Belastung wurden zusätzlich Feuerwehrleute eingesetzt, die nicht im Dienst waren. Die Inselfeuerwehr erneuerte dabei ihre Forderung nach mehr Personal und zusätzlichen Stützpunkten auf Ibiza.










