
Die Lokalpolizei von Ibiza hat bei einer Kontrolle von Fahrzeugen der persönlichen Mobilität (VMP) insgesamt 44 Anzeigen verhängt. Wie die Behörde über ihre sozialen Netzwerke mitteilte, handelte es sich vor allem um Verstöße wie das Fahren in Fußgängerzonen, die Überbelegung von E‑Scootern sowie die Nutzung von Kopfhörern während der Fahrt. Solche Verhaltensweisen seien „für alle sehr gefährlich“ und streng verboten, so die Tageszeitung Diario de Ibiza.
Außerdem gingen die Beamten auch gegen eine Gruppe von Radfahrern vor, die eine Tour ohne Genehmigung durchführten. In ihrem Posting betonte die Polizei, dass Gehwege und Fußgängerbereiche allein den Fußgängern vorbehalten seien, damit diese sicher unterwegs sein können. Außerdem erinnerte die Behörde daran, dass die Polizeikräfte „auf den Straßen für den Schutz aller Bürger da sind“ und das Einhaltung der Regeln Sicherheit für alle bedeutet.
Unter dem Beitrag der Polizei in den sozialen Medien forderten einige Nutzerinnen und Nutzer weitere Kontrollen und nannten konkrete Orte wie den Parque de la Paz, die Vara de Rey, die Fußgängerzone der Calle Castilla, den Platz vor dem Gericht oder Sa Colomina. Eine Nutzerin von E‑Scootern wies darauf hin, dass „nur sehr wenige“ sich korrekt verhalten würden und dass am Ende „alle über einen Kamm geschoren“ würden.
In Bezug auf die Radfahrertour erklärten andere, dass dieses Angebot bereits seit geraumer Zeit bestehe. Eine Gruppe von rund 15 Personen fahre regelmäßig durch die Stadt – von Platja d’en Bossa bis hin zum Hafen und nach Dalt Vila –, auch wenn es diesmal erstmals zu einer Sanktion gekommen sei. Im Internet werde diese geführte Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad offen beworben.













