
Am kommenden Montag wird im Club Diario de Ibiza die Verleihung des Preises La Llave de Ibiza 2025 (Der Schlüssel von Ibiza 2025) stattfinden. Die Auszeichnung wird von der Asociación de Amigos del Arte y la Cultura de Ibiza y Formentera (Verein für Kunst- und Kulturfreunde von Ibiza und Formentera) vergeben und ehrt Persönlichkeiten, die den Namen und die Kunst Ibizas in die Welt tragen. Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet, gehen die Preise in diesem Jahr an die Schauspielerin Ángela Molina und den kolumbianischen Sammler und Galeristen Lio Malca.
Die Verleihung findet um 20.30 Uhr statt. Es ist die sechste Ausgabe dieser Ehrung. In den Vorjahren wurden unter anderem Mario Arlati, Ricardo Urgell, Pino Sagliocco, Elena Ruiz, Dora Herbst, Erwin Bechtold, Patricia Urquiola und das Architekturbüro Blakstad Ibiza ausgezeichnet.
Ángela Molina (Madrid) entstammt einer berühmten Künstlerfamilie und blickt auf eine mehr als 50-jährige Karriere mit über 100 Filmen und Serien zurück, die sie in Spanien, Italien, Frankreich und Südamerika drehte. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Luis Buñuel, Pedro Almodóvar oder Ridley Scott. Zu ihren Auszeichnungen zählen die Concha de Plata des Festivals von San Sebastián, mehrere Fotogramas de Oro, die Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes, der Premio Nacional de Cinematografía, der Goya de Honor sowie der italienische David di Donatello. Molina gilt als lebende Legende des spanischen Kinos.
Der in New York lebende Kolumbianer Lio Malca ist Kunstsammler, Galerist, Hotelier und Förderer junger Talente. Mit seinen Galerien in New York, Tulum und Mexiko sowie dem Kunstzentrum La Nave in ses Salines hat er international Maßstäbe gesetzt. Dort präsentierte er unter anderem Werke von Keith Haring, Kenny Scharf, KAWS und Pedro Pedro. Schon früh erkannte er die Bedeutung von Künstlern wie Jean-Michel Basquiat und trug dazu bei, ihre Werke im globalen Kunstmarkt zu etablieren.
Malca verfolgt seit den 1990er-Jahren die Vision, die Grenzen zwischen akademischer Kunst, Institutionen sowie urbaner und populärer Kultur aufzulösen. Heute gilt er als eine der Schlüsselfiguren im internationalen Kunstbetrieb.











