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Wetterphänomen "DANA" & Betten für Obdachlose

Übernachtungsmöglichkeit für Obdachlose, auf Ibiza sank die Temperatur bereits unter null Grad

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Kaeltewelle U Obdachlose Periodico

Die Kältewelle ist merklich auf den Pityusen angekommen, wenn auch nur für ein paar Tage, wie die staatliche Wetterbehörde (Aemet) der Balearen bestätigte – und die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera schrieb. Demnach hätte man in der Gemeinde Sant Joan de Labritja Tiefsttemperaturen von -0,5 Grad gemessen, wo es bereits fror.

In Sant Antoni sanken die Werte auf 1,8 Grad und in der Gemeinde Ibiza auf 2,7. Auf Formentera lagen die Tiefsttemperaturen bei 4,5 Grad.

Die Höchsttemperaturen übersteigen derzeit nicht einmal 15 Grad, Temperaturen „unter dem Normalwert“. Die Meteorologie-Behörde prognostizierte, dass die Situation bis Donnerstag anhalten werde, mit einer „leichten Erholung“ ab Freitag.

Am Samstag und Sonntag käme es zu einem leichten Temperaturanstieg, wie sie hinzu fügte.

Zusätzlich zur Kälte würden die Pityusen bis zum frühen Freitagmorgen die Auswirkungen einer DANA (Isolated Depression at High Levels – s. dazu unten Kommentar) zu spüren bekommen, wobei es örtlich heftig regnen kann.

Betten für Obdachlose

Zeitgleich mit dieser Kältewelle besuchte der Stadtrat von Santa Eulària die Orte in der Gemeinde, an denen sich Obdachlose aufhalten, um ihnen die Übernachtungsmöglichkeit in einer der Pensionen nahe zu legen, mit denen der Stadtrat eine Vereinbarung getroffen habe. Dieses Angebot gelte übrigens auch ohne Kältewelle.

Derzeit habe Santa Eulària diese Art von Vereinbarung mit einem halben Dutzend Einrichtungen, vier direkt in der Stadt Santa Eulària und zwei weitere auf Ibiza, für Menschen, die sich in der Nähe von Jesús oder Puig d’en Valls aufhalten.

Und der Stadtrat von Ibiza versicherte ebenfalls, dass im Aufnahmezentrum Sa Bodega, das insgesamt über 15 Betten verfüge, noch freie Plätze für Obdachlose vorhanden seien.

Anmerkung der Redaktion Klimawandel: Eine DANA (Isolated High Level Depression) ist ein meteorologisches Wetterphänomen und bildet eine Tiefdruckzone in hohen Schichten der Atmosphäre, die etwa 5 bis 6 Kilometer hoch liegen. Das kann über mehrere Tage hinweg zu ungünstigen Wetterbedingungen führen, wie starker Regen, Gewitter, Sturm und ungewöhnliche Temperaturen. Da diese Bedingungen über Tage anhalten können, kann dies zu Überschwemmungen, Erdrutschen und anderen widrigen Wetterereignissen führen.

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