
Eine Anwohnerin aus ses Figueretes hat im Rathaus von Ibiza-Stadt auf eine gefährliche Situation am Hundestrand von es Viver aufmerksam gemacht. Ihr Hund habe dort eine Substanz aufgenommen, die sich als Droge herausgestellt habe und beinahe tödlich gewesen sei. Bereits im Vorjahr habe sie ähnliche Funde gemacht. Die Frau schilderte laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera, dass sie die Vorfälle sowohl bei der Nationalpolizei als auch bei der Ortspolizei gemeldet habe – jedoch ohne sichtbare Konsequenzen. Sie spricht von einer organisierten Szene, die den Strand nutzt, um Drogen zu verkaufen, dort zu übernachten und Feiern zu veranstalten. Zurück blieben Rückstände verschiedenster Art, darunter auch gefährliche Substanzen im Sand.
Zusätzlich kritisierte sie den mangelnden Reinigungsdienst: In den vergangenen zwölf Jahren habe sie nur zweimal städtische Reinigungskräfte gesehen. Nutzer des Strandes würden selbst für Sauberkeit sorgen. Gleichzeitig berichtete sie von Brandstellen und Überresten von Lagerfeuern, die eine weitere Gefahr für Tiere darstellen. Auch die Sicherheitslage sei angespannt. Die Anwohnerin sprach von Konflikten mit Gruppen junger Männer, die sich aggressiv verhielten. Aus Angst vor Zwischenfällen gehe sie inzwischen mit Pfefferspray an den Strand.
Ibizas Bürgermeister Rata Triguero bestätigte die Problematik und bezeichnete die Situation als komplex. Der Bereich sei mit erheblichen Risiken verbunden, sowohl für Haustiere als auch für Familien. Besonders in der Hochsaison verschärfe sich die Lage deutlich. Die Stadt wolle nun gemeinsam mit der Polizei Maßnahmen ergreifen, um das Problem zu reduzieren und langfristig einzudämmen.















