
Die klassischen Familiennamen behalten auf Ibiza und Formentera weiterhin ihre dominante Stellung. Besonders häufig sei der Name Torres auf Ibiza, während auf Formentera die Mayans an der Spitze stehen. Laut Informationen der Tageszeitung Diario de ibiza zeigen die aktuellen Daten eine klare Dominanz traditioneller Namen gegenüber denen von Zugezogenen. Auf Ibiza führt der Name Torres mit 3.789 Personen die Liste an, gefolgt von García, Marí, Martínez und Tur. Garcia ist übrigens der häufigste Nachname in Spanien – fast 1,5 Millionen Menschen heißen so. Die typischen Inselnamen weisen eine deutlich höhere Altersstruktur auf, während Zugezogene im Schnitt jünger sind.
Auf Formentera zeigt sich ein noch klareres Bild: Hier dominieren nahezu ausschließlich traditionelle Familiennamen wie Mayans, Ferrer, Tur oder Escandell. Erst auf Rang acht taucht mit García ein nicht ursprünglich inseltypischer Name auf. Auch hier liegt die durchschnittliche Lebensalter der alteingesessenen Familien deutlich über dem der neueren Bevölkerungsgruppen. In den Gemeinden ergibt sich ein ähnliches Muster: In Ibiza-Stadt wechseln sich García und Torres an der Spitze ab, während in Sant Antoni, Santa Eulària und Sant Joan überwiegend traditionelle Namen dominieren. Besonders deutlich wird dies in Sant Joan, wo kaum externe Namen in den oberen Rängen erscheinen. Auch als zweite Nachnamen bleiben die klassischen Familiennamen führend. Insgesamt spiegeln die Zahlen nicht nur die demografische Entwicklung wider, sondern zeigen auch, wie stark die historischen Strukturen der Inseln bis heute das gesellschaftliche Gefüge prägen, so die Tageszeitung.















