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Fitur 2026

Tourismusmesse Fitur: illegale Vermietungen weiterhin online verfügbar

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Der Stand auf Ibiza, gestern, während der Vorbereitungen für die Eröffnung. / Foto: Carmen Sánchez, Diario de Ibiza

Auf der Tourismusmesse Fitur 2026 in Madrid steht die Debatte um illegale Ferienvermietungen weiterhin im Fokus. Darauf weist der aktuelle Bericht der Exceltur,ein Zusammenschluss führender Tourismusunternehmen in Spanien, hin. Trotz insgesamt stabiler Aussichten für die Branche warnen die Tourismusexperten, dass Online‑Plattformen weiterhin Ferienvermietungen ohne gültige Tourismusregistrierung zulassen.

Laut dem Bericht zählt die Zunahme von illegalen Vermietungen zu den größten Sorgen des Sektors. Exceltur fordert daher eine deutliche Verschärfung der Kontrollen sowie eine konsequentere Bekämpfung illegaler Angebote – nicht nur im Beherbergungsbereich, sondern auch bei Transport, Reiseleitern und im Freizeit‑ und Nachtleben. Die illegalen Angebote führten zu einer Überlastung der Destinationen und beeinträchtigten die Qualität des touristischen Angebots. Zugleich lobt Exceltur die Maßnahmen des Consell de Ibiza, der bereits tausende illegale Inserate von großen Plattformen entfernen ließ. Dennoch tauchten weiterhin neue Angebote über andere Kanäle auf. Deshalb müsse 2026 die administrative Kontrolle weiter ausgebaut und insbesondere die Digitale Zentralstelle für Mietregistrierungen konsequent genutzt werden. Der für die Bekämpfung des illegalen Angebots zuständige Vizepräsident des Consell, Mariano Juan, betont, dass die bisherigen Erfolge zwar erheblich seien, der Kampf aber erst begonnen habe. Illegale Anbieter passten ihre Methoden ständig an, etwa durch missbräuchlich verwendete oder gefälschte Registrierungsnummern. Dennoch sei die Zahl der illegalen Angebote massiv gesunken – von mehreren tausend auf nur noch wenige Dutzend, die schnell identifiziert und entfernt würden. Für 2026 kündigt der Inselrat an, die Kontrollen auf weitere Plattformen, auf den Flughafen, auf touristische Brennpunkte wie Strände und Clubs sowie erstmals auch auf illegale Mietwagenangebote auszuweiten. Ziel bleibe es, den illegalen Tourismus schrittweise auf null zu reduzieren. Dass inzwischen auch Plattformen selbst aktiv Registrierungsnummern einfordern und Angebote löschen, wertet Juan als klaren Beleg, dass die Strategie Wirkung zeige, so die Tageszeitung Diario de Ibiza.

 

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