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Tourismusmesse FITUR 2026: Programmänderungen nach schwerem Zugunglück in Córdoba

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Beamte der Guardia Civil untersuchen die Bahnstrecke, auf der in Adamuz zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist sind | Foto: Europa Press – Guardia Civil, Periódico de Ibiza y Formentera

Die internationale Tourismusmesse FITUR 2026 hat in Madrid begonnen. Zahlreiche Programmpunkte wurden gestrichen – Hintergrund ist die dreitätige Staatstrauer nach dem schweren Zugunglück in Andalusien. Nach Informationen der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera hat auch die Delegation aus Ibiza ihre Agenda angepasst. Die meisten Veranstaltungen außerhalb des Messegeländes wurden abgesagt, während die Arbeitsmeetings am Stand von Ibiza weiter stattfinden. Betroffen sind unter anderem Präsentationen von Sant Josep und Vila. Sant Josep verzichtet auf die Vorstellung seines geplanten Zehn‑Kilometer‑Rennens als Austragungsort der spanischen Meisterschaft, Vila sagt die Präsentation der Cursa Patrimoni ab. Auch die geplante Vorstellung von  „Ibiza, destino deportivo“ über Ibiza als Insel des Sports, findet nicht statt. Trotz der Einschnitte bleiben einige wichtige Treffen auf der Messe bestehen. Dazu zählt eine für Mittwoch angesetzte Gesprächsrunde zum Thema nachhaltiger Tourismus, an der Vertreter von Unternehmen und der Inselverwaltungen teilnehmen. Andere Präsentationen, etwa zum Ibiza Pride, werden ohne künstlerische Darbietungen durchgeführt. Veranstaltungen mit stark festlichem Charakter entfallen vollständig. Ibiza verfolgt auf der FITUR weiterhin das Ziel, den zuletzt rückläufigen nationalen Tourismus zu stärken. Ein zentrales Thema bleibt erneut die Entsaisonalisierung, die bereits im vergangenen Jahr im Fokus stand.

Das schwere Eisenbahnunglück in Adamuz (Córdoba), das zur Ausrufung der Staatstrauer geführt hat, zählt zu den schlimmsten Bahnunfällen in Spanien seit 2013. Nach Angaben der Behörden kamen mindestens 41 Menschen ums Leben, mehr als 150 Personen wurden verletzt, als ein Hochgeschwindigkeitszug entgleiste und mit einem weiteren Zug kollidierte. Zahlreiche Verletzte werden weiterhin in Krankenhäusern Andalusiens behandelt, mehrere von ihnen auf Intensivstationen. Rettungsdienste, Militär und Hilfsorganisationen waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Betreuung von Angehörigen wurde in speziellen Zentren organisiert. Die Ursachen des Unglücks werden derzeit von der zuständigen Untersuchungskommission geprüft. Der Bahnverkehr auf mehreren wichtigen Strecken im Süden Spaniens wurde vorübergehend unterbrochen. Nationale und internationale Vertreter sprachen den Familien der Opfer ihr Beileid aus.

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