
Der Inselrat von Ibiza hat am gestrigen Sonntag bekräftigt, dass das Tierheim Can Dog weiterhin einem autorisierten Umsiedlungsplan folge. Diese Erklärung ist eine Reaktion auf die Anschuldigungen der Tierschützerorganisation Pacma (Wir berichteten gestern in unserer Presseschau), dass sich auch nach der Schließung weiterhin Hunde in der Einrichtung befinden. Es seien Informationen verbreitet worden, die laut Inselrat veraltet seien und daher zu irreführenden Schlussfolgerungen führen könnten.
Der Inselrat stellte klar, dass nach der Streichung aus dem Register als zoologischer Betrieb und der kautelarischen Schließung im Oktober ein Zeitraum zur Abholung der Hunde festgelegt wurde. Der Eigentümer des Zentrums habe jedoch einen detaillierten Plan vorgelegt, um Situationen zu berücksichtigen, in denen Tierhalter nicht auf der Insel waren oder mehr Zeit für eine geeignete Unterbringung benötigten. Auf Grundlage dieser Unterlagen wurde eine neue Frist gewährt, die erst in den kommenden Tagen auslaufe.
Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet, überwachen sowohl der Veterinärdienst des Consell als auch der Seprona fortlaufend den Zustand der Tiere. Die jüngste tierärztliche Kontrolle erfolgte am vergangenen Freitag. Zusätzlich weist der Inselrat darauf hin, dass auf der Finca auch Hunde leben, die dem Eigentümer gehören und nicht vom Räumungsprozess betroffen sind.
Seit mehr als drei Jahrzehnten war Can Dog als Einrichtung für die Aufnahme verlassener Tiere bekannt. Nach einer Inspektion, bei der mutmaßliche Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, hatte der Inselrat die Schließung des Zentrums veranlasst.















