
Teilnehmer einer Tauchschule auf Formentera haben bei einem Tauchgang Fragmente einer römischen Amphore entdeckt. Der Meeresbiologe Manu San Félix sprach laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera von einem „unglaublichen Fund“, der nun datiert werden soll.
Die Amphore lag unter einer Posidonia-Wiese verborgen. „Es war ein faszinierendes Erlebnis. Während eines Tauchgangs mit den Schülern des Dive Camp der Schule Vellmarí konnten wir den Rest einer Amphore finden, die im Riff feststeckte. Vermutlich fiel sie einst von einem römischen Schiff und blieb dort liegen“, berichtete San Félix.
Mit der Zeit sei über dem Gefäß Posidonia gewachsen – rund eineinhalb Meter in etwa 2.000 Jahren, erklärte der Biologe. Geplant sind nun C14-Analysen in Zusammenarbeit mit Fachleuten des IMEDEA (Institut Mediterrani d’Estudis Avançats).
San Félix warnte zugleich vor der Verletzlichkeit dieser Unterwasserlandschaften: „Diese Riffe sind echte Naturdenkmäler, die Jahrtausende gebraucht haben, um zu entstehen, und die dennoch leicht zerstört werden können.“













