
Nach drei Tagen intensiver Sucharbeiten haben die Einsatzkräfte die Suche nach zwei vermissten Migranten beendet, die mit einem Flüchtlingsboot in Richtung Ibiza unterwegs gewesen sein sollen. Nach Angaben der Tageszeitung Diario de Ibiza stellten die Seerettung und die Guardia Civil den Einsatz am Montag ohne Erfolg ein. Eine Warnmeldung an Schiffsführer bleibt jedoch bestehen, damit mögliche Hinweise auf die Vermissten umgehend gemeldet werden. Die Suchaktion wurde am Samstagabend gestartet, nachdem Rettungskräfte zunächst drei Migranten aus dem Wasser gerettet hatten, die sich bereits rund fünf Stunden im Meer befanden. Kurz darauf wurde das treibende Boot etwa 17 Seemeilen südlich von Formentera entdeckt. An Bord befanden sich weitere zehn Überlebende nordafrikanischer Herkunft, die anschließend zusammen mit den Geretteten in den Hafen von Ibiza gebracht wurden. Nach Erkenntnissen der Einsatzkräfte könnten sich ursprünglich jedoch insgesamt 15 Personen an Bord befunden haben. Daraufhin wurde ein umfangreicher Rettungseinsatz zu Wasser und aus der Luft eingeleitet. Beteiligt waren unter anderem das Rettungsschiff Guardamar Calíope, der Hubschrauber Helimer 203, das Flugzeug Sasemar 308 sowie das Patrouillenboot Duque de Ahumada der Guardia Civil. Trotz der großflächigen Suche in den Gewässern zwischen Ibiza und Formentera konnten die beiden Vermissten nicht gefunden werden. Der aktuelle Stand des Vorfalls liegt damit bei 13 geretteten Migranten und zwei weiterhin vermissten Personen. Die genauen Umstände, unter denen diese ins Meer geraten sein könnten, sind bislang nicht bekannt.












