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Wohnungsmarkt auf Ibiza

Studie: Mietpreise legten im ersten Quartal wieder zweistellig zu

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Bildschirmfoto 2024 04 22 Um 07.08.00
Foto: Jesús Hellín

Im ersten Quartal des Jahres haben die Mietpreise auf Ibiza und den Nachbarinseln ihren frenetischen Anstieg fortgesetzt. Einer Analyse der Consultingfirma CBRE zufolge stiegen die Mieten um durchschnittlich 17 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Damit, so die Tageszeitung Diario de Ibiza, nähere sich die Teuerung jenen 21 Prozent, die statistisch im gesamten Jahr 2023 gemessen wurde.

Als besonders bemerkenswert hielt CBRE-Geschäftsführerin María Rosa Palma die Differenz zwischen steigenden Mieten und anziehenden Kaufpreisen. Seien Erstere im vergangenen Jahr auf den Balearen um 21 Prozent angestiegen, hätten dies Letztere gerade einmal um 4,4 Prozent getan. Das, so Palma, führe dazu, dass sich zunehmend mehr Investmentfonds für ganze Gebäude und Häuserblöcke interessieren, insbesondere auf Ibiza und in Mallorcas Hauptstadt Palma.

Und weil Kaufen für die allermeisten längst keine Option mehr ist, wohnen auf den Inseln zunehmend mehr Menschen zur Miete. Nach Darstellung der Studie leben in ganz Spanien durchschnittlich 24,8 Prozent in angemieteten Wohnräumen, auf den Balearen sind es 37,4 Prozent. „Mit diesem Wert liegt die Inselgruppe spanienweit an der Spitze.“ Was speziell auf Ibiza und Mallorca fehlten, so die Autoren der Analyse, seien Wohnungsbauprojekte, die sich Haushalte mit einem durchschnittlichen Einkommen auch leisten könnten. Denn die wenigen Mietprojekte, die in letzter Zeit entstünden, zielten überwiegend auf Menschen mit überdurchschnittlich hohen Gehältern ab.

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