
Nur wenige Wochen nach der Eröffnung des neuen Regenrückhaltebeckens in Platja d’en Bossa häufen sich die Beschwerden von Anwohnern. Die Bewohner der Straße Fray Luis de León klagen laut Informationen der Tageszeitung Diario de Ibiza über einen starken Gestank, der teilweise den ganzen Tag wahrnehmbar sei. Das Regenrückhaltebecken wurde am 8. Juni offiziell eingeweiht und soll künftig Überschwemmungen in dem Gebiet verhindern. Nach Angaben der Anwohner habe sich der unangenehme Geruch bereits wenige Tage nach der Eröffnung bemerkbar gemacht und sei seitdem immer stärker geworden. Mehrere Bewohner sprechen von einer „unerträglichen“ Situation, die es teilweise unmöglich mache, Fenster zu öffnen oder den eigenen Garten zu nutzen.
Die betroffenen Anwohner haben Beschwerden über die städtische Plattform Línea Verde eingereicht. Auch die Verwaltung einer Wohnanlage habe sich bereits an die Stadt gewandt. Selbst das gegenüberliegende Hotel Vibra Algarb beobachtet die Entwicklung und hat das Rathaus aufgefordert, nach einer Lösung zu suchen. Nach Angaben der Stadtverwaltung konnten die zuständigen Techniker bislang keine technischen Auffälligkeiten an der Anlage feststellen. Dennoch wurde vorsorglich eine Chlorbehandlung durchgeführt, um die Geruchsbelästigung zu reduzieren. Weitere Kontrollen seien bereits angekündigt. Das Regenrückhaltebecken verfügt über ein Fassungsvermögen von 1.000 Kubikmetern – etwa der Hälfte eines olympischen Schwimmbeckens. Die Baukosten lagen bei mehr als einer Million Euro und wurden über die balearische Tourismussteuer finanziert. Die Anlage gilt als wichtiger Bestandteil des städtischen Hochwasserschutzes in Platja d’en Bossa.











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