
Die Bucht Benirràs in der Gemeinde Sant Joan ist wieder zum Baden freigegeben. Wegen überschrittener Grenzwerte des Bakteriums Escherichia coli (E.coli) wurde sie vorübergehend gesperrt.
Die E.coli-Bakterien, die zur natürlichen Darmflora von Mensch und Tier gehören, deuten auf fäkale Verunreinigung hin. Die Belastung war so hoch, dass laut Gesundheitsamt das Baden untersagt werden musste. Dies bestätigte auch ein zweiter Test, der am Donnerstagnachmittag durchgeführt wurde.
Die Messungen waren Teil der jährlichen Routinekontrollen in der Badesaison. Sowohl die Gesundheitsbehörden als auch die Gemeinde Sant Joan entnahmen daraufhin neue Wasserproben.
Am Abend kam Entwarnung: Die neue Analyse zeigte Werte innerhalb des erlaubten Rahmens. Da das Ergebnis jedoch erst nach 18 Uhr vorlag und der Rettungsdienst eine Stunde später den Dienst beendet, blieb die Bucht bis Freitagmorgen geschlossen. Erst dann wurde der Strand wieder geöffnet.
Auch am Strand Sa Roqueta auf Formentera, der am Mittwoch wegen Fäkalien im Wasser gesperrt wurde, kann man nun wieder ins Wasser gehen. Laut Mitteilung des Consell de Formentera haben aktuelle Analysen ergeben, dass keine Rückstände von Schadstoffen mehr nachweisbar sind und die Wasserqualität optimal sei.
Die rote Flagge wurde entfernt, das Baden ist wieder uneingeschränkt möglich. Die Ursache der Verunreinigung konnte bislang nicht geklärt werden.
Auch in der Cala Tarida ist sauberes Wasser in Sicht! Die lang erwarteten Umwälzpumpen die die Bildung der grünen Mikroalgen-Schicht zu verhindern, werden mit eineinhalb Monaten Verspätung installiert. Bereits am Mittwoch soll das System in Betrieb gehen – wie zuvor bereits in Port des Torrent und Cala Vedella.
In diesem Sommer fehlte die rechtzeitige Genehmigung durch das balearische Ministerium für Meer und Wasserhaushalt. Die lokalen Unternehmer Umsatzeinbußen durch die sichtbare, grüne Trübung im Wasser. Diese harmlosen, aber unansehnlichen Algen bilden sich bei hohen Temperaturen in stehenden Gewässern und schrecken Badegäste ab.
Alle Meldungen stammen aus der heutigen Ausgabe des Diario de Ibiza.














