
Die geplante Regulierung des Parkplatzes an der Cala Bassa verzögert sich erneut. Grund sind neue Einwände der balearischen Regierung, die eine Überarbeitung des Umweltberichts verlangt. Das Projekt müsse erneut geprüft werden, um sicherzustellen, dass keine erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt entstehen, so die Tageszeitung Diario de Ibiza. Das Vorhaben sieht vor, einen Parkplatz für rund 200 Fahrzeuge sowie zusätzliche Stellplätze für Motorräder auf einer Fläche von 5.750 Quadratmetern zu schaffen. Die maximale Kapazität des angrenzenden Strandes wird dabei auf etwa 1.295 Personen geschätzt. Gleichzeitig zeigen Luftaufnahmen, dass sich die Parkzonen in den vergangenen Jahren bereits über die ursprünglich vorgesehenen Grenzen hinaus ausgedehnt haben. Auch Umweltorganisationen wie Amics de la Terra kritisieren das Projekt. Sie bemängeln, dass unklar sei, ob die geplante Regelung die tatsächliche Belastung durch Fahrzeuge erhöhe oder reduziere und welche Auswirkungen dies auf die Nutzung des Strandes habe. Die Betreiber müssen nun ein detailliertes Konzept zur aktuellen Situation der umliegenden Parkflächen vorlegen sowie Maßnahmen zur Brandprävention und zum Schutz der bestehenden Lebensräume nachweisen. Auch ein geotechnisches Gutachten ist erforderlich, um mögliche Bodeninstabilitäten auszuschließen.















