
In der letzte Ratssitzung des Jahres hat die Stadt Eivissa am Donnerstag ihren Haushalt für das Jahr 2023 verabschiedet. Dabei reichte die einfache Mehrheit der linken Regierungskoalition aus PSOE und Unidas Podemos, das geplante Budget von knapp 76 Millionen gegen den Widerstand der Opposition durchzuwinken. Die Konservativen kritisierten insbesondere die Kürzungen in den Bereichen Soziales (–22 Prozent) und Sicherheit (–23 Prozent), meldet die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera. Zudem warfen sie dem Regierungsteam um Bürgermeister Rafa Ruiz vor, verschiedene angekündigte Projekte nicht umgesetzt zu haben.
Die für Finanzen zuständige Stadträtin Estefanía Torres verteidigte die Kürzungen im Bereich Soziales damit, dass die Investitionen in den zurückliegenden beiden Jahren ungewöhnlich hoch gewesen seien. In diesem Zusammenhang verwies sie auf das fertiggestellte Obdachlosenheim Es Gorg. Überdies hätten aufgrund der Corona-Pandemie diverse Projekte auf Eis gelegt werden müssen.










