
Eine Gruppe von Wanderern nutzte den sonnigen Sonntag, um die Natur im Gebiet zwischen Cala Vedella und Cala Molí im Gemeindegebiet von Sant Josep zu erkunden.
Wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera berichtet, fanden die Ausflügler dabei an verschiedenen Stellen Spuren von verlassenen illegalen Siedlungen, die offenbar über den Sommer genutzt worden waren. Einer der Wanderer erklärte: „Es ist unglaublich, was wir gesehen haben“, und berichtete, dass jemand sogar ein zerrissenes Fischernetz benutzt habe, um ein Stück Land „abzustecken“.
Zwischen verlassenen Wohnwagen, Badewannen voller Erde und Laub, alten Matratzen und provisorischen Möbeln im Schatten eines Baumes bot sich den Spaziergängern ein erschreckendes Bild.
Sie vermuten, dass die Bewohner bereits verschwunden seien, jedoch den ganzen Müll zurückgelassen hätten. Es sei das erste Mal gewesen, dass sie auf derart umfangreiche Reste Ansiedlungen gestoßen seien. Die Wanderer vermuten, dass es sich um Personen handelte, die zuvor bereits von anderen Orten vertrieben worden seien.
Neben der unschönen Erscheinung warnten sie auch vor dem Umweltrisiko, das von den zurückgelassenen Abfällen ausgehe.
Fotos der stellt die Tageszeitung —->HIER<—- zur Verfügung













