
Mit gerade einmal 18 Jahren hat sich Jorge Rey, der sich selbst als „dein Mann fürs Wetter“ bezeichnet, bereits einen Namen als Referenz für Wettervorhersagen gemacht. Neben Experten wie dem staatlichen spanischen meteorologischen Dienst Aemet, Roberto Brasero oder Mario Picazo wird er wegen seiner treffsicheren Prognosen zitiert. Darüber berichtete die Tageszeitung Sport.
Die Tageszeitung Diario de Ibiza beruft sich auf ein exklusives Interview mit der Zeitschrift Sport, worin der aus Burgos stammende Jugendliche seine Methode erklärt: „Es ist eine Methode, die ich selbst entwickelt und verfeinert habe. Sie basiert auf den sogenannten Cabañuelas (Erklärung siehe Kommentar, Anm. d. Red.) und ermöglicht mir, das Wetter langfristig vorherzusagen. Dabei beobachte ich die Atmosphäre und alles, was dazugehört.“
Für die kommenden Wochen wagt Rey eine klare Prognose: Der Herbst werde im Vergleich zum Vorjahr weniger unruhig, mit deutlich weniger Feuchtigkeit, eher trocken und sogar wärmer. Hoffnung setze er auf den Winter 2026, der „große Veränderungen“ bringen könne.
Konkret kündigt Rey an, dass die ersten Septembertage von Südwinden geprägt sein werden, die wärmere Luft bringen und die Temperaturen steigen lassen. Ab dem 7. oder 8. September sei mit „starken Sturmtiefs und Gewittern“ zu rechnen, die zunächst den Norden und die Mitte Spaniens betreffen, bevor sie sich landesweit ausbreiten und für deutliche Temperaturstürze sorgen.
Obwohl sich die Werte danach wieder etwas stabilisieren, könnten sich die Gewitter im Norden und Osten des Landes länger halten. In der zweiten Septemberhälfte sei hingegen im Zentrum und Süden mit einer deutlichen Erwärmung und stabileren Bedingungen zu rechnen.
Der YouTube-Kanal von Jorge Rey:
Anmerkung der Redaktion "Die Cabañuelas sind ein Ensemble traditioneller Methoden zur langfristigen Wettervorhersage ohne wissenschaftliche Grundlage, die vor allem im Zentrum und Süden Spaniens Anwendung finden. Dabei werden die ersten zwölf Tage des Jahres beobachtet, und das Wetter jedes Tages gilt als Vorzeichen für den entsprechenden Monat: So steht etwa der 1. Januar für den Januar, der 6. Januar für den Juni. Im Norden Spaniens existiert ein ähnliches System namens Témporas, während es in Extremadura Canícula genannt wird. Letzteres leitet sich vom lateinischen canis ("Hund") ab und bezieht sich auf das Sternbild Canis Maior, dessen hellste Stern Sirius im heliakischen Aufgang mit der heißesten Zeit des Jahres zusammenfällt." Quelle: Wikipedia














