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Bei Bewerbungen für die spanische Staatsbürgerschaft

Identitätsbetrug: Kriminelle schleusten Mitglieder in Sprachtests ein

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Foto: Policía Nacional

Wegen mutmaßlich betrügerischer Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Erlangen der spanischen Staatsbürgerschaft hat die Nationalpolizei in den zurückliegenden Tagen insgesamt elf Personen festgenommen. Eine dieser Festnahmen, so die Tageszeitung Diario de Ibiza in ihrer Donnerstagsausgabe, sei auf Ibiza erfolgt. Den elf Männern und der Frau im Alter zwischen 25 und 40 Jahren, die ausschließlich aus Nigeria und Guinea stammen, werden Urkundenfälschung, Identitätsbetrug und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die weiteren Festnahmen erfolgten in Valencia, Madrid und Murcia.

Nach Angaben der polizeilichen Ermittler bot die organisierte Bande Bewerbern für die spanische Staatsbürgerschaft unrechtmäßig Hilfe bei den obligatorischen Sprach- und Kulturtests an. Für eine Summe, die sich zwischen 400 und 800 Euro bewegte, nahmen Bandenmitglieder an solchen Tests teil. Um nicht aufzufallen, so heißt es der Pressemitteilung der Behörde, hätte die Bande stets Mitglieder mit entsprechenden Kenntnissen rekrutiert, die ein ähnliches Äußeres aufwiesen wie ihre Kunden.

Die Ermittlungen wurden der Zeitung zufolge aufgenommen, nachdem vor knapp einem Jahr in Valencia Beamte einen Anfangsverdacht geschöpft hatten. Die Festgenommenen sollen in den nächsten Tagen dem Haftrichter vorgeführt werden.

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