
Der Tageszeitung Diario de Ibiza zufolge hat die Tierschutzpartei Pacma eine formelle Anzeige eingereicht, weil das Tierzentrum Can Dog trotz seiner behördlich angeordneten Schließung möglicherweise weiterhin aktiv sein soll. Wie Pacma‑Koordinator Olivier Hassler mitteilt, gehen der Organisation weiterhin Hinweise von Anwohnern ein, wonach sich noch rund 22 Hunde im Inneren der Anlage befinden sollen. Das Zentrum war am 23. Oktober vom Consell de Ibiza administrativ geschlossen worden – mit der Auflage, innerhalb von sieben Werktagen vollständig geräumt zu werden und keine neuen Tiere mehr aufzunehmen.
Pacma erinnert daran, dass die Schließung wegen mutmaßlich wiederholter Unregelmäßigkeiten erfolgte, die die Veterinärdienste des Consell dokumentiert hatten. Dennoch soll vor Ort weiterhin Aktivität zu beobachten sein – ein Zustand, der nach Einschätzung der Tierschützer „nicht mit der angeordneten Aussetzung vereinbar“ sei und das Wohl der Tiere gefährden könne. Angesichts dieser Vorwürfe fordert Pacma sofortige Maßnahmen, darunter die gerichtliche Entnahme der Hunde, ihren Transport in ein autorisiertes Zentrum sowie die Überprüfung durch die Seprona, die Tierschutzeinheit der Guardia Civil.
Die Organisation betont, dass das Verbleiben von Tieren in einem offiziell geschlossenen Zentrum ein offensichtliches Risiko für deren Leben und Unversehrtheit“ darstelle. Die Behörden müssten daher umgehend eingreifen, um sicherzustellen, dass der Schließungsbeschluss eingehalten wird und der Tierschutz gewährleistet bleibt.















