
Während ein großer Teil der Insel das Jahr mit Familienessen und Feiern verabschiedete, verlief der 31. Dezember im Tierschutzzentrum Sa Coma wie jeder andere Tag. Die dort untergebrachten Hunde brauchen Auslauf, Nähe und Aufmerksamkeit – auch an Feiertagen, so die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera. Am letzten Tag des Jahres kamen mehrere Freiwillige, um mit den Hunden spazieren zu gehen. Die Ehrenamtlichen verstehen ihr Engagement nicht als Ausnahme, sondern als festen Bestandteil ihres Alltags – unabhängig von Datum oder Festtag.Das regelmäßige Gassigehen bedeute nicht nur Wohlbefinden für die Hunde, sondern sei auch für die Helfer selbst eine Bereicherung. Viele der Freiwilligen engagieren sich seit Jahren und haben selbst adoptierte Hunde. Bewegung an der frischen Luft, soziale Verantwortung und unmittelbare positive Rückmeldungen machten den Einsatz aus – eine Form von „kostenloser Freude“, wie sie es beschreiben.
Alicia, die an diesem Tag mit dem Hund Buba unterwegs war, ist neben ihrer regelmäßigen ehrenamtlichen Tätigkeit – sie ist drei- bis viermal pro Woche im Einsatz – Präsidentin der Fundación Perros Abandonados en Ibiza, der Stiftung für ausgesetzte Hunde in Ibiza. In dieser Funktion nutze sie jede Gelegenheit, um auf notwendige Verbesserungen für das Ehrenamt hinzuweisen. So müsse es leichter und schneller möglich sein, den Freiwilligenausweis zu erhalten, zudem seien erweiterte Einsatzzeiten wünschenswert. Zwar erkenne sie Fortschritte an, betone jedoch, dass man weiterhin Druck ausüben müsse. Nach ihren Angaben arbeite das Rathaus bereits an Lösungen, dennoch dürften die Forderungen nicht aus dem Blick geraten. Dazu zählten einfachere Abläufe, mehr Flexibilität und zusätzliche Unterstützer, um den Fortbestand dieses Engagements zu sichern.














