
Ein bedeutender Schritt im Kampf um den Erhalt der pitiusenischen Eidechse (Podarcis pityusensis): Im Rahmen des Schutzplans dieser endemischen Art wurden bislang 32 Jungtiere erfolgreich gezüchtet. Wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera berichtet, hat die Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt nun erstmals eine Arbeitsgruppe zur ex-situ-Erhaltung (außerhalb des natürlichen Lebensraums) der Sargantana ins Leben gerufen. Ziel sei es, die Art langfristig vor der Bedrohung durch eingeschleppte Schlangenarten zu schützen.
An der Gründungssitzung in sa Coma nahmen Vertreter der Regierung, des Inselrats von Eivissa sowie von Formentera teil, ebenso wie renommierte Einrichtungen wie die Fundación Barcelona Zoo und die Universität der Balearen (UIB).Auch die Stiftung Bioparc soll sich dem Projekt anschließen – ein entsprechendes Kooperationsabkommen ist in Vorbereitung.
Im Rahmen des Treffens wurde der Zuchtplan außerhalb des natürlichen Lebensraums vorgestellt, der Reserven aufbauen und gefährdete Populationen stärken soll. Bereits im Mai wurden 17 gesunde und genetisch vielfältige Tiere an den Zoo von Barcelona überstellt, wo sie den Grundstock für die erste Zuchtgruppe bildeten. Diese hat inzwischen 32 Nachkommen hervorgebracht.
Darüber hinaus plant die Behörde die Errichtung von sicheren Rückzugsgebieten für Eidechsen in Can Marines und sa Coma, die noch vor Jahresende entstehen sollen. Künftig soll das Programm auf weitere gefährdete Inselpopulationen der Pityusen ausgedehnt werden, um deren Überleben auch angesichts der invasiven Schlangen nachhaltig zu sichern.













