
Die Gemeinde Santa Eulària des Riu hat mit der Installation von 15 neuen Videokameras an Abfall-Sammelpunkten begonnen. Ziel ist es, sowohl die Verkehrssituation in diesen Bereichen zu kontrollieren als auch illegale Abfallablagerungen einzudämmen. Laut Informationen der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera und der Gemeindeverwaltung von Santa Eularia befinden sich die Geräte an besonders konfliktträchtigen Orten, von denen bereits fünf in Betrieb sind.
Die Standorte im Überblick:
- Coll de sa Vaca (Can Guasch, Santa Eulària)
- Golfplatz-Zone (Cala Llonga)
- s’Hort d’en Josepet (Camí des Fil, Sant Carles)
- Can Ferrer (Ausfahrt Sant Carles Richtung Cala Llenya)
- Atzaró
- Samsara (Carretera de Sant Carles, frente al Camí des Novells)
- Sant Rafel (Santa Gertrudis, Richtung Hipódromo)
- Cuadras Es Puig (Kreisverkehr, Ausfahrt Santa Gertrudis Richtung Sant Miquel)
- El Pozo (Siesta – Es Puig d’en Fita)
- Urbanización Can Furnet (Jesús, äußerer Punkt)
- Camino de tierra de Can Guasch
- Pou d’en Gatzara (Santa Gertrudis Richtung Sant Mateu)
- Carretera de Santa Gertrudis (vor der Kreuzung Morna – Can Caus)
- s’Aigua Blanca (Sant Joan, Richtung Sant Vicent)
- Can Bessó (Calle de la Métlera, Jesús)
Die Investition beläuft sich auf etwa 150.000 Euro und wird über den Vertrag mit dem Entsorgungsunternehmen Valoriza finanziert. Zum Einsatz kommen sogenannte intelligente Kits, die aus zwei vandalismussicheren Kameras, einer CPU-Einheit, Solarpanelen, Fernsteuerung und Umweltsensoren bestehen. Zusätzlich wurde eine Lizenz erworben, die das Erkennen illegaler Entsorgungen ermöglicht.
Die Polizei von Santa Eulària überwacht die Aufnahmen und kontrolliert auf Anforderung des Umweltamtes die betroffenen Stellen. Bislang wurden bereits 15 Verfahren gegen Verursacher eingeleitet, die mit Bußgeldern zwischen 400 und 2.000 Euro rechnen müssen.
Parallel zur Installation der Kameras läuft die Einführung eines neuen Sammelmodells mit mehr Containern, Fahrzeugen und Diensten. Im Juli wurden rund 3.430 Tonnen Abfälle gesammelt – darunter 30 Tonnen Papier und Karton, 13 Tonnen Verpackungen sowie 406 Tonnen organischer Abfall, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Juni. Damit liegt Santa Eulària auf Platz zwei der Insel bei der Sammlung organischer Abfälle.
Das Rathaus betont, dass die Sanktionen nicht der Einnahmeerzielung dienen, sondern der Sensibilisierung. Ziel sei es, das Engagement der verantwortungsvollen Mehrheit nicht durch das Fehlverhalten einiger Weniger zu untergraben.











