
Die Balearen bleiben der teuerste Immobilienmarkt Spaniens – mit weiter steigenden Preisen und anhaltender Dynamik. Im ersten Quartal 2026 legten die Preise für Bestandswohnungen um 2,4 Prozent zu, im Jahresvergleich sogar um 8,5 Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt inzwischen bei 5.395 Euro und damit deutlich über dem landesweiten Durchschnitt.
Wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera unter Berufung auf Daten des Immobilienportals Fotocasa berichtet, liegen die Preise auf den Inseln seit elf Monaten konstant über der Marke von 5.000 Euro pro Quadratmeter. Selbst Madrid wird damit übertroffen und rutscht auf Platz zwei der teuersten Regionen. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung auf Ibiza: Santa Eulària führt mit 8.693 Euro pro Quadratmeter das nationale Ranking an, gefolgt von Sant Antoni mit 8.472 Euro und Ibiza-Stadt mit 7.665 Euro. Auch Sant Josep liegt mit 7.006 Euro weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Als Hauptgrund gilt laut Expertin María Matos eine strukturell zu geringe Angebotslage bei gleichzeitig hoher Nachfrage finanzstarker Käufer. Die Inseln gelten weiterhin als sicherer Investitionsstandort, was die Preise zusätzlich auf Rekordniveau treibt.











