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Kampf gegen den Sauftourismus im West End

Sant Antoni unterstützt Kneipenbetreiber beim Wechsel des Geschäftsmodells

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Bildschirmfoto 2022 09 14 Um 20.06.50

Nach zwei Jahren Ruhe im Viertel sorgt das berüchtigte West End in dieser Saison wieder für längst bekannte Schlagzeilen der negativen Art. Corona-Pause und ein neues Tourismusgesetz mit strengen Auflagen haben es nicht geschafft, dem britischen Sauftourismus ein Ende zu setzen. Nachdem das Prinzip Peitsche scheiterte, will es die Gemeindeverwaltung nun mit Zuckerbrot versuchen. Einem Bericht der Tageszeitung Diario de Ibiza zufolge bereitet Sant Antoni gegenwärtig ein Subventionspaket für jene Betreiber von Bars und Kneipen vor, die freiwillig ihrem bisherigen Geschäftsmodell abschwören. „Wer beispielsweise auf eine Boutique oder ein Restaurant umsteigen möchte, dem werden wir beim Umbau finanziell unter die Arme greifen“, sagte Bürgermeister Marcos Serra der Zeitung. Ein Wandel des Problemviertels könne nur gelingen, wenn private Investoren und Politik an einem Strang zögen. In diesem Zusammenhang erinnerte Serra an die städtebauliche Schönheitskur, die die Gemeinde mit drei Millionen Euro aus dem EU-Fonds Next Generation den Straßen Calle Sant Agnès und Calle General Prim verordnete. Ziel der Gemeindeverwaltung sei, mit Unterstützung neuer Geschäftsmodelle dem West End auch tagsüber Leben einzuhauchen, so Serra.

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