
Der Strand von S’Aigua Blanca in der Gemeinde Santa Eulària wird in diesem Sommer offiziell als unbewachter Strand geführt. Damit entfallen sowohl der Rettungsdienst als auch die Überwachung durch das Rote Kreuz. Die Gemeinde hat zudem sämtliche Einrichtungen entfernt, die mit den bisherigen öffentlichen Dienstleistungen am Strand verbunden waren. Die Gemeindeverwaltung weist laut der Tageszeitung Diario de Ibiza darauf hin, dass S’Aigua Blanca zwar als Strand mit geringem Meeresrisiko eingestuft wird, Badegäste jedoch besondere Vorsicht walten lassen sollten. Grund dafür sind die steilen Klippen entlang des Strandes und die weiterhin bestehende Gefahr von Felsabbrüchen.
Anwohner und Besucher werden deshalb ausdrücklich gebeten, sich nicht an den Hängen der Klippen aufzuhalten und die vorhandene Beschilderung zu beachten. Vor allem Bereiche, die wegen möglicher Steinschläge gekennzeichnet sind, sollten gemieden werden. Zudem bleibt die Zufahrt für den Autoverkehr weiterhin gesperrt. Die Warnungen kommen nicht überraschend. In den vergangenen Jahren musste der Strand mehrfach wegen instabiler Felswände geschlossen werden. Zwar ließ die Gemeinde Ende 2024 umfangreiche Sicherungsarbeiten zur Stabilisierung der Klippen durchführen, dennoch bestehen weiterhin Gefahrenzonen, auf die bereits im vergangenen Sommer mit Hinweisschildern aufmerksam gemacht wurde. Die aktuelle Entscheidung fällt nur wenige Wochen nach dem Vorschlag der Gemeinde, beim Consell de Ibiza eine zusätzliche Bushaltestelle für den Strand zu beantragen. Damit sollte der Verkehr reduziert werden, nachdem der Parkplatz geschlossen worden war und Anwohner über zunehmende Verkehrsprobleme sowie unerlaubtes Parken auf Privatgrundstücken geklagt hatten.











