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San Antonio

Sa Raval – neuer und alter Name des West End?

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Okudas Werk in Santa Agnès wurde im Mai eröffnet | Foto: Arguiñe Escandón, Periódico de Ibiza y Formentera

Die Vereinigung Asociación Noches de Ibiza (AEON) hat dem Rathaus von Sant Antoni vorgeschlagen, dem Viertel West End seinen historischen Namen sa Raval zurückzugeben. Wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera anmerkt, soll damit nicht nur eine traditionelle Bezeichnung wiederbelebt, sondern auch ein neues Image geschaffen werden.

Vereinsvizepräsident José Colomar Ribas, Besitzer der legendären Bar Colón, betonte, das Gebiet sei immer sa Raval genannt worden, da es die Wohngegend nahe dem Hafen war. Mit der Namensänderung solle das Viertel künftig anders vermarktet werden. Gleichzeitig forderte er mehr Sauberkeit, bessere Beleuchtung und eine Ausweitung der bereits begonnenen urbanen Kunstprojekte auf alle angrenzenden Straßen.

Die Initiative knüpft an den Beschluss des Gemeinderats vom 27. August an, mit dem eine strategische Neuausrichtung beschlossen wurde. Ziel sei es, die Negativassoziationen des Partytourismus hinter sich zu lassen, die Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen und den Stadtteil stärker als kulturelles und touristisches Ziel zu positionieren.

Auch AEON-Sekretär Juan Pantaleoni verweist auf die Enciclopèdia d’Eivissa i Formentera, die die historische Verwendung des Namens „sa Raval“ belegt. Erste Hinweise auf die Besiedlung stammen demnach aus dem Jahr 1305, als dort eine Kapelle und ein Friedhof errichtet wurden. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Sant Antoni weiter: 1785 wurde es Pfarrei, 1836 in mehrere Stadtviertel aufgeteilt. Ende des 19. Jahrhunderts existierten bereits 90 Häuser, und mit der Eröffnung der Pensión Esmeralda und des Hotel Portmany im Jahr 1933 begann der Aufstieg zum touristischen Zentrum der Insel.

Die Asociación Noches de Ibiza beruft sich zudem auf die Enziklopädie Gran Enciclopèdia Catalana, die sa Raval als eine historische „vénda“ beschreibt, die den Stadtkern von Sant Antoni mit Hafen und Kirche umfasst. Damit solle der traditionelle Name nicht nur als Erinnerung, sondern auch als Grundlage für die künftige Identität des Viertels dienen.

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