
In der Tageszeitung Diario de Ibiza stellt Marta Torres Molina diesmal eine der begehrtesten Delikatessen des Sommers vor: den Roten Thunfisch aus Ibiza. Wer ihn mit dem Qualitätssiegel Peix Nostrum auf dem Markt entdecke, solle zugreifen, vakuumieren und einfrieren, um ihn nach und nach genießen zu können. Geschmack und Textur seien außergewöhnlich und oft genüge bereits etwas Salz, Zitronensaft und Olivenöl, um den Fisch perfekt zur Geltung zu bringen. Zwar sei der Rote Thunfisch kein günstiges Lebensmittel, doch nach Ansicht der Autorin jeden Cent wert. Wer keinen rohen Fisch essen möchte, kann ihn alternativ grillen, in der Pfanne braten oder als Marmitako zubereiten. Vor dem rohen Verzehr sollte der Fisch jedoch mindestens 48 Stunden eingefroren werden, um einen Befall mit dem Spulwurm Anisakis auszuschließen.
Dazu gibt es folgendes Rezept:
Zutaten für drei Personen
- 440 g Roter Thunfisch (Peix Nostrum)
- 4 mittelgroße rote Kartoffeln aus Ibiza (Desirée oder Bartina)
- 3 Freilandeier
- 1 Handvoll Kapern
- 12 kleine Essiggurken
- ½ rote Zwiebel aus Ibiza
- 1 Schuss Sojasauce
- 1 gestrichener Esslöffel Dijon-Senf
- Salz und Pfeffer
- Einige Tropfen Tabasco
- Öl zum Frittieren
Zubereitung
Die Kartoffeln in dünne Scheiben oder Halbscheiben schneiden, gut trocknen und in reichlich Öl goldbraun frittieren. Den Thunfisch in kleine Würfel schneiden und mit fein gehackten Kapern, Essiggurken und der roten Zwiebel vermengen. Für die Marinade Sojasauce, etwas Olivenöl, Dijon-Senf, Tabasco, Salz und Pfeffer in einem Glas kräftig schütteln, bis eine Emulsion entsteht. Die Sauce vorsichtig unter den Fisch heben, mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche abdecken und etwa zehn Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Die Eier so braten, dass das Eiweiß vollständig gestockt, das Eigelb aber noch flüssig ist. Zum Anrichten zuerst die knusprigen Kartoffeln auf den Teller geben, darauf das Thunfisch-Tatar setzen und mit dem Spiegelei abschließen. Das Eigelb erst unmittelbar vor dem Essen aufbrechen, damit es sich mit dem Tatar verbindet und dem Gericht seinen besonderen Geschmack verleiht. Als Gourmet-Tipp empfiehlt die Autorin etwas Wasabi in der Marinade sowie optional Avocado oder Mango im Tatar. Sie weist jedoch darauf hin, dass diese Früchte nicht zu den typischen regionalen Produkten Ibizas gehören.











