
Die spanische Nationalpolizei warnt vor einem Delikt, das auf Ibiza lange als nahezu verschwunden galt: Einbrüche in geparkte Fahrzeuge. Laut der Tageszeitung Diario de Ibiza äußerte sich der Chef der Nationalpolizei auf den Balearen, José Luis Santafé, besorgt über die Entwicklung auf Ibiza und im gesamten Archipel.
„Uns stehen neue Zeiten bevor, und einige Täter greifen auf alte Methoden zurück. Sie brechen wieder Autos auf“, erklärte Santafé bei einem Weihnachtstreffen mit Medienvertretern in Palma. In vielen Fällen würden die Täter zwar keine Beute machen, da sich oft keine Wertgegenstände in den Fahrzeugen befinden, dennoch bedeute dies eine erhebliche Belästigung für die Bürger, gegen die man gezielt vorgehe.
Laut Santafé handelt es sich um ein Delikt, das strafrechtlich schwer zu sanktionieren sei und „praktisch verschwunden“ gewesen war. Umso aufmerksamer beobachte die Polizei die aktuelle Entwicklung.
Das Jahr 2025 schließt nach Angaben der Polizei insgesamt relativ stabil ab, verzeichnet jedoch einen leichten Anstieg bei Delikten geringer Intensität, insbesondere bei Diebstählen. Trotz dieser Zunahme zeigt sich die Nationalpolizei mit der Sicherheitslage auf den Balearen verhalten zufrieden.
Die Behörden appellieren erneut an die Bevölkerung, keine Gegenstände im Auto zurückzulassen, um potenzielle Täter nicht zusätzlich anzulocken.













