
Die Ortspolizei von Sant Josep hat vor einer angekündigten Großveranstaltung in einer privaten Villa gewarnt und dabei deutlich gemacht: „Ein Haus ist ein Haus, kein Club.“ Die mehrtägige Veranstaltung wurde laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera über soziale Netzwerke mit einem Video beworben. Darin sind die Vorbereitungen zu sehen. Nach Ansicht der Behörden verliert eine Feier ihren privaten Charakter, sobald sie öffentlich beworben wird. Wer soziale Netzwerke oder andere öffentliche Werbekanäle nutze, um Teilnehmer anzulocken, veranstalte keine private Zusammenkunft mehr, sondern bewerbe eine Aktivität, die gesetzlichen Vorschriften und Genehmigungen unterliegen könne.
Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur die Organisatoren zur Verantwortung gezogen werden können. Auch Personen oder Unternehmen, die aktiv an der Durchführung beteiligt sind oder notwendige Infrastruktur bereitstellen, könnten mit Sanktionen belegt werden. Selbst für Teilnehmer sind laut den Behörden Bußgelder von bis zu 3.000 Euro möglich. Grundlage ist das balearische Gesetz 7/2013 über öffentliche Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten. Für besonders schwere Verstöße können Organisatoren und beteiligte Unternehmen mit Geldstrafen von bis zu 300.000 Euro belegt werden. Dabei gehe es nicht nur um Lärmbelästigung, sondern auch um Sicherheitsfragen, unkontrollierte Menschenansammlungen, improvisierte Einrichtungen, Rettungswege und den Schutz der Anwohner. Die Ortspolizei betont, dass Sicherheit und Zusammenleben nicht verhandelbar seien. Ihre Botschaft sei eindeutig: Private Wohnhäuser dürften nicht als Veranstaltungsorte für öffentliche Partys oder Clubs genutzt werden.
Dieses Video teilt die Lokalpolizei von Sant Josep auf ihrem Instagram-Profil und warnt vor der Party:











Monkey Ibiza: Ibizas angesagtestes Partyrestaurant in der Sant Antoni Bucht