
Ein Einsatz der Ortspolizei wegen Lärmbelästigung hat in Ibiza einen möglichen Fall illegaler Ferienvermietung aufgedeckt. Die Beamten wurden wegen lauter Musik zu einer Wohnung. Vor Ort trafen sie mehrere Urlauber an, die angaben, das Objekt für einen Monat gemietet zu haben. Die vorgelegten Unterlagen belegten nach Angaben der Polizei Mietzahlungen in Höhe von insgesamt 27.500 Euro, die in vier Banküberweisungen erfolgt waren. Die Polizei fertigte ein Protokoll an und leitete den Fall an den Consell de Ibiza weiter, der nun prüft, ob gegen die geltenden Vorschriften für touristische Vermietungen verstoßen wurde. Nach Angaben der Tageszeitung Diario de Ibiza ist die Kontrolle Teil einer verstärkten Sommerkampagne gegen illegale Ferienunterkünfte.
Das Rathaus erinnert daran, dass die touristische Vermietung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern auf Ibiza gesetzlich nicht erlaubt ist. Bei schweren Verstößen drohen Geldstrafen von bis zu 400.000 Euro. Zusätzlich können städtebauliche Sanktionen verhängt werden, wenn Wohnraum ohne die erforderliche Genehmigung touristisch genutzt wird.











