
Ein neuer Service von Uber sorgte für Ärger: Der sogenannte „Party Van“, ein umgebauter Kleinbus mit DJ-Pult, Lichteffekten und lauter Musik, verstößt nach Angaben der spanischen Verkehrsbehörde DGT gegen die Straßenverkehrsordnung.
Ein Sprecher der DGT erklärte, dass diese Art von Fahrzeug eine erhebliche Ablenkung darstelle und ein Risiko für die Verkehrssicherheit berge. Entsprechend müssten die lokalen Polizeikräfte oder die Guardia Civil einschreiten. Tatsächlich hat laut Informationen der Tageszeitung Diario de Ibiza die Lokalpolizei von Ibiza-Stadt bereits eine Anzeige gegen das Fahrzeug erstattet, nachdem es mit aufgedrehtem Soundsystem im Stadtgebiet unterwegs war.
Das Rathaus bestätigte ein laufendes Sanktionsverfahren, nannte jedoch bislang keine Höhe der Strafe. Uber selbst verteidigt den Service als gemeinsames Projekt mit der Diskothek Amnesia und betonte, dass die „Party Van“ keine Vorschriften verletzt habe. Am Tag der Kontrolle sei der Betrieb normal weitergeführt worden.
Die „Party Van“ war Ende Juli bei der Eröffnung der Resistance-Party vorgestellt worden und sollte bis Mitte August an Wochenenden zum Einsatz kommen. Das Konzept: Ein Kleinbus mit professioneller Soundanlage, DJ-Equipment, Lichtshow und Platz für bis zu sieben Passagiere – eine fahrende Minidisco auf Ibizas Straßen.











