
Die Situation der Obdachlosen in Ibiza sorgt erneut für Diskussionen. Laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera wurde der Fall einer Frau im Rollstuhl, die unter prekären Bedingungen im Zentrum der Stadt lebt, öffentlich gemacht. Augenzeugen berichten, dass sie in Kartons gehüllt auf der Straße lebt.
Zahlreiche Menschen haben das Thema in sozialen Netzwerken aufgegriffen und fragen: „Wo bleibt die Hilfe für diejenigen, deren Rente nicht einmal für ein Zimmer reicht?“ Die Kritik richtet sich sowohl an Behörden als auch an Hilfsorganisationen wie Cáritas und Manos Unidas, die aufgefordert werden, mehr Unterstützung zu leisten.
Die Frau hielt sich lange vor einer Motorradwerkstatt auf, doch mit der Schließung eines nahegelegenen Lokals verschlechtert sich ihre Lage weiter. „Wenn dieses Lokal wieder öffnet, wohin soll sie gehen?“ warnen besorgte Einwohner.
Laut dem Rathaus von Ibiza bemühte sich Lola Penín, Stadträtin für Sozialwesen, um einen Termin mit der Frau, die jedoch nicht erschien. Die Sozialdienste von Vila betreuen sie, doch sie lehnt einen Aufenthalt in einem Notunterkunft ab.
Die Stadt erklärt, dass niemand gegen seinen Willen in eine Unterkunft eingewiesen werden kann. Viele Obdachlose vermeiden Notunterkünfte, weil sie dort strenge Regeln und feste Zeiten einhalten müssen.
Die Situation bleibt kritisch, während die Debatte über die fehlenden Lösungen für Obdachlose auf der Insel weitergeht, so die Tageszeitung














