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Wasser – vierte Entsalzungsanlage auf Ibiza

Noch „vor dem Sommer 2025“ Erweiterungsarbeiten an der Entsalzungsanlage Santa Eulària, während Bau einer vierten Wasseraufbereitungsanlage in Prüfung

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Neue Entsalzungsanlage Periodico
Beitrag: S. Ribas

Die balearische Agentur für Wasser- und Umweltqualität (ABAQUA) stellte in Aussicht, dass ein Ausbau der bestehenden dritten Entsalzungsanlage Santa Eulària noch vor dem Sommer 2025 beginne, wie die Tageszeitung Periódico de Ibizia y Formentera schreibt. Das Ministerium für Meer und Wasserhaushalt/-kreislauf gab hingegen an, dass das Projekt bereits abgeschlossen sei und man derzeit „sehr optimistisch“ mit dieser Prognose umginge. Konkret dienen die Arbeiten dazu, das Einzugsgebiets zu erweitern und einzelner Elemente der Entsalzungsanlage.

Es war im August 2022, als die Regierung zusicherte, dass sie im Jahr 2023 die Arbeiten für die Inbetriebnahme einer neuen Linie in der Entsalzungsanlage Santa Eulària ausschreiben werde. Die Produktion würde 5.000 m3 pro Tag erreichen, obwohl das Ziel nicht darin bestünde, mehr zu produzieren, sondern vielmehr darin, über eine neue Ressource zu verfügen, die mögliche Ausfälle auffängt. Dieses Projekt ist Teil der Maßnahmen des Balearen-Hydrologieplans 2021-2027.

Gleichzeitig stehe das Projekt zum Bau einer vierten Entsalzungsanlage auf Ibiza immer noch an. Regierungsquellen erklärten, dass in Bezug auf diese Infrastruktur offenbar ein gewisser Konsens unter den Gemeinden der Insel bestünde, obwohl sie noch den Bau über die Wasser- oder Territorialverwaltungsbehörden beantragen müssten.

Das Ministerium erinnerte daran, dass für die Verwirklichung der vierten Entsalzungsanlage zunächst ein idealer Standort gefunden werden müsse mit Anbindung an das bestehende Inselverteilungssystem. Unter den Anforderungen muss die neue Entsalzungsanlage die Versorgung im Westen Ibizas stärken, da dort ein „hoher und wichtiger“ Bedarf bestehe, weil es sich um ein Gebiet weit von den Produktionsstandorten der drei bestehenden Anlagen handelt. Angestrebt wird die größtmögliche Rationalität beim Energiebedarf des Wassertransports; den besten Zugang zur Stromversorgung und die geringsten Auswirkungen auf die Umwelt, wie es heißt.

Auch soll, laut Ministerium, der östliche Zweig des oberen ibizenkischen Netzes erneuert und der Bau eines neuen Tanks erfolgen, dabei seien 15,7 Kilometer Pipelines vorgesehen.

Gefördert werde ebenso der Bau des Kanalsystems an der Straße Es Ca Marí der Entsalzungsanlage auf Formentera.

Zudem soll in der Gemeinde Sant Joan, Ibiza, ein Tank zur Aufnahme und Speicherung von entsalztem Wasser für die Bevölkerungszentren Sant Miquel und den Hafen von Sant Miquel errichtet werden. Inklusive eines neuen Meeres-Land-Auslass der Kläranlage Puerto de Sant Miquel.

In Sant Antoni werde der Austausch und die Verbesserung des allgemeinen Sanitärnetzes durchgeführt, unter anderem mit der Sanierung der Pumpstation und des Auslassverteilers.

Das Ministerium gab an, dass nicht alle Arbeiten im Jahr 2024 beginnen werden, aber alle dafür notwendigen Maßnahmen „so schnell wie möglich“.

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