
In Sant Jordi warnt die Klinik San Jorge vor der gefährlichen Herzwurmerkrankung bei Hunden. Wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera berichtet, wurde die sogenannte Dirofilariose nach einer Blutuntersuchung bei einem Hund festgestellt.
Die Erkrankung wird durch einen Parasiten verursacht, der über den Stich infizierter Mücken übertragen wird. Die Würmer setzen sich im Herz und in den Blutgefäßen fest und können die Gesundheit des Tieres erheblich beeinträchtigen. Typische Warnsignale sind anhaltender Husten, schnelle Ermüdung bei Bewegung, Atemnot, Gewichts- oder Appetitverlust sowie in fortgeschrittenen Fällen ein aufgeblähter Bauch. Nach Angaben der Tierärzte ist die Krankheit heilbar, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Die Therapie umfasst Injektionen mit Melarsomin zur Abtötung der erwachsenen Würmer, Antibiotika gegen begleitende Bakterien, Medikamente gegen Larvenstadien sowie strikte Ruhe während der Behandlungsphase. Ergänzend erfolgen regelmäßige Blutkontrollen und Herzuntersuchungen. Zur Vorbeugung empfehlen die Veterinäre eine monatliche antiparasitäre Medikation, regelmäßige Kontrollen sowie einen konsequenten Schutz vor Mücken.
Ebenfalls in der Klinik behandelt wurde kürzlich ein am Flughafen eingesetzter Greifvogel, der bei seiner Arbeit verletzt wurde. Er macht dabei Jagd auf Vögel, die in den Luftraum der Flugzeuge eindringen. Das Tier – eine geschützte Art – hatte sich eine Zehe vollständig zerfetzt, nachdem es außerhalb des Flughafengeländes angegriffen worden war. Da der Vogel in menschlicher Obhut lebt, entschieden sich die Tierärzte nach Stabilisierung für eine Amputation. Die Klinik teilte in den sozialen Medien mehrere Bilder des Tieres nach der Behandlung, darunter den amputierten Zeh und das endgültige Aussehen des Fußes.
Die großen Greifvögel der Balearen stehen unter besonderer Beobachtung. Die zuständige Umweltbehörde überwacht jährlich Brutplätze und Reproduktionserfolge von Arten wie Fischadler, Rotmilan, Mönchsgeier, Gänsegeier und Habichtsadler. Die Bestände gelten als empfindlich, da sie an der Spitze der Nahrungskette stehen und Störungen während der Brutzeit gravierende Folgen haben können. Der Schutz der Nistgebiete und die Einhaltung von Zugangsbeschränkungen sind daher von zentraler Bedeutung für den langfristigen Erhalt dieser Populationen.
Anmerkung der Redaktion Aktuelles und Informatives von der Tierklinik Sant Jordi könnt ihr auf dem Instagram-Profil @clinicaveterinariasanjorge
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