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Nach 20 Jahren Planungs- und Bauzeit

Neues Klärwerk in der Inselhauptstadt Eivissa soll im März an den Start gehen

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Foto: Ministerio de Transición Energética

Nach etwa zwei Jahrzehnten Wartezeit soll es im März tatsächlich soweit sein: Das neue Klärwerk der Inselhauptstadt Eivissa soll seinen Betrieb aufnehmen. Gegenüber der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera sagte am Montag ein Sprecher des spanischen Ministeriums für Energiewende, dass an der Anlage gegenwärtig „die letzten Installationsarbeiten erledigt und Leitungen gelegt werden“. Laufe alles nach Plan, könne die Kläranlage „in der zweiten Märzhälfte“ an den Start gehen.

Für den verantwortlichen Stadtrat Jordi Grivé (Volkspartei PP) eine zweifelsohne positive Nachricht, wenn dieser auch auf die nicht enden wollende Planungs- und Bauzeit verwies. Mit der neuen Anlage soll in Zukunft vermieden werden, dass nicht oder nur unzureichend gereinigte Abwässer über den notorischen Ablaufkanal sa Llavanera ins Meer bei Talamanca flössen. Allerdings, so Grivé, sei Eivissa damit noch weit von einem funktionierendem Wasserkreislauf entfernt.

Was die Gemeinde in den kommenden Jahren erreichen wolle, ist eine Wiedereinspeisung geklärten Wassers in den Wasserkreislauf. „Wir möchten dieses gereinigte Abwasser wieder benutzen“, so Grivé. Dazu bedürfe es aber einer konsequenten Trennung von unterirdisch verlegten Leitungen für Regenwasser und Abwässer. Dafür soll nach dem Willen der Stadt jener Wasserversorger garantieren, der demnächst die Ausschreibung für die nächsten acht Jahre für sich entscheide. Insgesamt rechnet der Stadtrat mit einem Investitionsvolumen in Höhe von schätzungsweise 18 Millionen Euro.

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