
Nachdem es in der vergangenen Woche zu einem Versorgungsausfall kam, arbeitet die Gemeinde an einer neuen Wasserverordnung. In der Gegend von Caló des Moro waren zahlreiche Anwohner rund zwölf Stunden ohne Wasser, nachdem drei Hotels gleichzeitig ihre Pools mit Wasser aus dem öffentlichen Netz befüllt hatten. Wie die Umweltdezernentin erklärte, werde der Verbrauch bereits über ein System der Digitalisierung und Telemetrie überwacht. Dadurch könnten ungewöhnliche Verbrauchsspitzen erkannt und schneller Maßnahmen ergriffen werden. Auch in diesem Fall sei so auf den plötzlichen Mehrverbrauch reagiert worden, so die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera. Um ähnliche Situationen künftig zu vermeiden, arbeitet das Rathaus an einer neuen Regelung, die sich speziell mit Pools befasst. Ziel ist es, den Wasserverbrauch besser zu steuern und Engpässe zu verhindern. Zusätzlich fordert die Plattform Salvem sa Badia strengere Maßnahmen. Sie spricht sich unter anderem für ein Verbot des Entleerens von Pools aus und verweist auf andere Gemeinden, in denen bereits Vorschriften gelten, die eine Wiederverwendung des Wassers über mehrere Saisons hinweg vorschreiben.















