
Die Stadt Ibiza plant, die umstrittene Metallstruktur an der Südseite des Paseo Vara de Rey zu entfernen. Laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera soll stattdessen eine neue Konstruktion mit Uhr entstehen, zusätzlich wird auch ein Kiosk errichtet. Das Objekt wurde im Jahr 2017 errichtet, bestückt mit Solarpaneelen, um Strom für die Beleuchtung der Plaza zu liefern – sie sorgte jedoch von Beginn an für Diskussionen, da die alte Uhr, die auch ein Treffpunkt war, zuvor entfernt worden war.
Das Projekt, das mit 601.124,92 Euro ausgeschrieben wurde, wird teilweise aus Mitteln der Next Generation EU kofinanziert. Unternehmen können ihre Angebote bis zum 30. September einreichen. Neben der Entfernung der Pérgola umfasst die Maßnahme eine umfassende Erneuerung der Pflasterung, die Modernisierung der Beleuchtung sowie die Verbesserung der Barrierefreiheit.
Geplant ist, die Gestaltung der bereits modernisierten Bereiche beizubehalten und die ästhetische Einheitlichkeit im gesamten Viertel zu sichern. Auch die angrenzenden Straßen wie Miguel Cayetano Soler werden neugestaltet. Dort sollen die Terrassen ein eigenes Pflaster erhalten, die Vegetation wird neu verteilt, und ein zentraler Bereich für Fußgänger bleibt frei.
Zudem wird die Kreuzung von Joan Xicó mit der Avenida de España sowie mit Ignacio Wallis umgebaut, um den Fahrspuren mehr Sicherheit zu geben. Der Fußgängerbereich soll erweitert und durch eine Gartenanlage von der Fahrbahn getrennt werden. In der Straße Jaume I wird der Verkehr künftig über Joan Xicó abgeleitet, um die Fußgängerzone zu entlasten.
Die Modernisierung betrifft auch die Infrastruktur: Stromleitungen, Telekommunikation, Regenwasserableitung und öffentliche Beleuchtung werden erneuert.











