
Der Hafen von Sant Miquel erhält eine neue Anlage mit Photovoltaikmodulen und öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Für das Projekt stellt die Gemeinde Sant Joan 146.192 Euro aus den europäischen Next-Generation-Fonds bereit. Geplant ist die Installation laut Angaben der Tageszeitung Diario de Ibiza einer überdachten Parkfläche an der Avenida Balansat, der Hauptstraße des Ferienortes. Die mit Solarpaneelen ausgestattete Konstruktion soll nicht nur Strom erzeugen, sondern gleichzeitig Schatten für die parkenden Fahrzeuge bieten. Vorgesehen sind zudem zwei öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektroautos. Überschüssige Solarenergie soll künftig in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die Bauzeit wird auf rund zwei Monate geschätzt. Das Projekt ist Teil des Touristischen Nachhaltigkeitsplans von Sant Joan, der mit mehr als zwei Millionen Euro gefördert wird. Die Gemeinde zählt zu den Vorreitern auf den Balearen bei solarbetriebenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Bereits 2017 wurde die erste Anlage dieser Art in der Sportanlage von Sant Miquel in Betrieb genommen. Später folgten weitere Standorte in Sant Llorenç und Portinatx.
Parallel dazu entsteht derzeit auf Ibiza das bislang größte Projekt dieser Art. Auf dem Parkplatz von Es Gorg sollen 1.190 Solarmodule auf überdachten Stellplätzen installiert werden. Geplant sind dort 14 doppelte Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Die überschüssige Energie soll im Rahmen eines gemeinschaftlichen Eigenverbrauchsmodells auch an private Haushalte verteilt werden. Diese Anlage wird vollständig über die balearische Tourismussteuer finanziert. Dafür stehen insgesamt 1,67 Millionen Euro zur Verfügung.











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