
Die Stadt Ibiza plant den Ausbau von Park-and-Ride-Parkplätzen, um die Verkehrssituation im Zentrum zu entlasten. Laut Informationen der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera sollen in den kommenden Monaten zehn Parkflächen in der Stadt entsprechend ausgebaut werden. Den Anfang macht das Gelände Sa Joveria–Cas Dominguets, dessen Ausbau bereits am kommenden Montag beginnen soll. Dort entstehen mehr als 900 Stellplätze. In einer zweiten Phase werden weitere Flächen hergerichtet, darunter Grundstücke bei Mare Nostrum, in der Playa d’en Bossa, der Calle de Sa Punta, der Avenida de Sant Jordi, der Calle Font i Quer, beim Anwohnerverein San Pablo, in der Calle de Sa Llavanera, der Avenida Vuit d’Agost sowie in der Calle des Raspallar.
Nach Angaben der zuständigen Stadträtin Blanca Hernández sollen die Arbeiten vergleichsweise geringen Eingriff in die Umgebung bedeuten. Die Flächen werden vorbereitet, die Parkplätze markiert und mit Holzpfosten und Seilen abgegrenzt. Zusätzlich sind Beleuchtung, Schranken und Kameras mit Kennzeichenerkennung vorgesehen. Außerdem sollen Bäume gepflanzt werden, um Schattenbereiche zu schaffen. Bürgermeister Rafa Triguero betonte, dass die neuen Parkplätze die Mobilität in der Inselhauptstadt deutlich verbessern sollen. Ziel sei es, dass Besucher ihr Fahrzeug dort abstellen und das Stadtzentrum in etwa acht Minuten zu Fuß erreichen können. Das Parken auf diesen Flächen soll kostenlos sein. Eine zeitliche Begrenzung ist zwar nicht vorgesehen. Allerdings will die Stadt gegen abgestellte oder aufgegebene Fahrzeuge vorgehen: Wird ein solcher Fall gemeldet, kann das Fahrzeug laut Verkehrsordnung innerhalb von 72 Stunden entfernt werden. Die neuen Parkplätze werden zudem barrierefrei gestaltet und erhalten spezielle Stellplätze für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.











