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Ibiza auf Netflix

Neue Doku: Wie zwei Britinnen zu Drogenschmugglern werden

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Der Fall ging damals durch die internationale Presse: Zwei junge Britinnen, damals gerade mal 19 Jahre alt, machten sich im August 2013 zusammen auf den Weg von Peru nach Ibiza, mit Zwischenstation Mallorca. Weit kamen sie jedoch nicht. Am Flughafen Lima spürten aufmerksame Zollbeamten rund elf Kilogramm Kokain im Gepäck von Michaella McCollum und Melissa Reid auf. Vor Gericht behaupteten die beiden jungen Frauen, die damals auf Ibiza ihren Wohnsitz hatten, zum Schmuggel der Drogen gezwungen worden zu sein. Das Urteil: sechs Jahre und acht Monate Haft, und das in einem südamerikanischen Knast.
2013 setzte die peruanische Justiz den Rest der Haft zur Bewährung aus, mit dem nächstmöglichen Flugzeug verließen McCollum und Reid das Land. Danach trennten sich die Wege der beiden, schreibt die Tageszeitung Diario de Ibiza. McCollum, eine ehemalige Tänzerin, suchte mit ihrer Geschichte die Öffentlichkeit, Reid tauchte in Irland ab. Der Streamingdienst Netflix brachte die zwei Frauen jetzt für die Doku High: Confesiones de una mula en Ibiza gemeinsam vor die Kamera. Produziert wurde die Miniserie – vier Episoden, deutsche Untertitel möglich – von BBC Three. McCollum und Reid versuchen darin, ein wenig Licht auf die Ereignisse von damals zu werfen. Ihr eigenes Licht, verständlicherweise.

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